Gehwagen-Info

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Allgemeines zu Gehwagen

In der Regel ist ein Rollator faltbar. Leichte Materialien wie Karbon, Aluminium und Gewebe werden zur Rahmenherstellung und der Befestigungselemente verwendet. Einfach gehaltene Modelle können ebenfalls aus Stahl gefertigt sein. Das ist gerade für ältere Menschen ein Nachteil, da Stahl zu schwer ist. Aluminium-Rollator sind im Allgemeinen für den Innen- und Außenbereich geeignet. Freiluftrollator sind meist sehr stabil. Damit die Stabilität gewährleistet ist, ist das Gewicht dieser Rollator in der Regel höher angelegt als das von Innenbereich-Gehhilfen.

Es wird grundsätzlich zwischen Standard- und Komfortfunktionen von Rollatoren unterschieden.

 

Welche Funktionsweise hat ein Gehwagen?

Die Funktionen des Rollators werden im Wesentlichen in Falt- und Roll- oder Gehfunktionen unterteilt.
Fast alle Rollatoren sind mit einer Falt- oder Rollfunktion ausgestattet.

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Diese Faltfunktion manifestiert sich in den unterschiedlichsten Modellen auf verschiedene Art und Weise. Bei der Auswahl der Faltfunktion ist darauf zu achten, dass die Benutzer eines Rollators ohne Hilfe ihr Modell falten können. Die Räder müssen leichtgängig abrollen, um einen übermäßigen Rollwiderstand zu vermeiden. Menschen mit einer Gehbehinderung haben in der Regel nicht die Kraft, einen schweren oder starren Gegenstand über längere Zeiträume zu bewegen. Lenkbare Vorderräder sind in diesem Fall eine gute Hilfe, was dem Rollator auch eine gewisse Manövrierfähigkeit verleiht.

Bedeutend sind die Bremsen an einem Rollator. Sie sollten effektiv und reaktionsfähig sein, damit bei jeder Situation der Rollator schnell steht. Dies gilt auch für den Halt zum Ausruhen auf einem vorhandenen Sitz. Denn nur dann ist es möglich die Belastung des Benutzerkörpergewichts auf den Rollator in Balance zu halten.

Dazu kommt die eigentliche Körperhaltung des jeweiligen Benutzers. Sehr oft kann man sehen, dass Benutzer beim Laufen ihren Rollator mit ausgestreckten Armen hin- und herschieben. Das ist grundlegend falsch. Der Rollator gilt als Gehhilfe sowie als Krücke. Deshalb müssen die Benutzer so nah wie möglich herankommen, um in den Griffen Unterstützung zu finden, damit sie den Rollator besser halten können. Dabei ist darauf zu achten, dass die Füße stets sich zwischen den Hinterrädern befinden. Denn somit werden Stolperfallen vermieden. Das Gehen mit geraden und nach vorne gebeugten Armen erhöht auch das Risiko, dass der Geher nach vorne zu weit rollt und sodann hinfällt. Immer mehr Sanitätshäuser haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kurse über den richtigen Rollatoren-Umgang anzubieten.

 

Wer braucht einen Gehwagen?

Der Rollator ist wahrscheinlich eine der praktischsten technologischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Es ist eine optimale Unterstützung und Gehhilfe für Menschen mit motorischen Behinderungen. Keine andere Gehhilfe-Option gilt als so effektiv wie im Gegensatz zu einem Rollator. Es ist nicht nur eine Gehhilfe, sondern auch ein praktischer Einkaufsbegleiter. Die meisten Gehhilfen-Benutzern gehen mit ihren Rollatoren einkaufen. So ist es sinnvoll, dass ein Rollator mit einer Tasche, einem Korb oder einem Netz ausgestattet ist.

Ein Rollator kann einen Rollstuhl nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.
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Es ist daher eine wirksame Hilfe für diejenigen, die sich auf jeden Fall auf ihren eigenen Beinen fortbewegen möchten. Das ist vor allem dann noch so, wenn aus altersbedingten Gründen
ältere Menschen kaum noch ohne angemessene Unterstützung allein gehen können. Mit dem Rollator ist es auch möglich, problemlos längere Strecken zu gehen, da fast alle Rollatoren einen Sitzplatz haben, auf dem man bei Erschöpfung im Sitzen eine Pause einlegen kann.

Rollatoren werden häufig von Patienten nach größeren Operationen eingesetzt. Nach beispielsweise einer Hüftoperation kann der Rollator als perfekte Hilfe angesehen werden, um die Rehabilitationsmaßnahmen nach dem Eingriff zu beschleunigen. Die standardisierten Modelle eignen sich besonders für Menschen, die an einer "normalen" altersbedingten Gehbehinderung leiden. Diese Standard-Rollatoren sind auch die kostengünstigste Option. Die Spitzenmodelle sind dagegen im Preissegment höher, weil sie mit komfortablem Zubehör ausgestattet sind. Dazu gehören Sitzlehnen, Stockhalter, Schirmhalter und vieles mehr.

So gibt es beispielsweise Modelle von Rollatoren für Patienten mit Halbseitenlähmung, die anstelle von Handgriffen mit einer Stützvorrichtung ausgestattet sind. Rheumapatienten können einen Rollator mit speziellen Unterarmstützen verwenden. Normale Rollatoren können im Allgemeinen nur eine maximale Last von 130 kg tragen. Leider erhöhen viele Menschen mit Bewegungsmangel ihr Körpergewicht, sodass es bei einer Person, die eine Gehbehinderung hat, oftmals über 130 kg auf die Waage bringt. Diese XXL-Modelle sind besonders stabil gefertigt, um einer höheren Belastung standhalten zu können. Diese Modelle haben auch breitere Sitze.
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Welche Vorteile gibt es bei einem Gehwagen?

Wer in den vergangenen Jahren immer weniger gelaufen ist und noch immer zögert, eine Gehhilfe zu kaufen, sollte nicht mehr lange darüber nachdenken. Mit einer stabilen Stütze für die täglichen Spaziergänge kann der Benutzer sich allerhand Ärger ersparen, da die Sturzgefahr erheblich zunimmt. Leider ist dies oft mit schwerwiegenden Folgen verbunden. Durch einen Rollator bekommt der Benutzer die optimale Unterstützung, sich mit den Händen festzuhalten. Dazu helfen die vier Räder. Mit einem Rollator brauchen die Benutzer nicht mehr auf die täglichen Spaziergänge verzichten ohne stets im Hinterkopf zu haben, dass sie Stürzen könnten.

Zu viele Menschen, die sich mit motorischen Behinderung herumschlagen müssen, verlassen kaum die eigenen vier Wände, verlieren dadurch alle sozialen Kontakte und verlieren allmählich den Kontakt zu ihren Kindern und Enkeln. Dabei hilft ein Rollator, um diese Kontakte wieder aufrechtzuerhalten. Nun ist wieder alles machbar wie bisher gekannt.

Für viele ältere Menschen ist es bedeutend, ihre Unabhängigkeit wieder zu erlangen. Dank eines Rollators kann selbst eingekauft werden. Auf allen Rollatoren, die für den Einsatz im Außenbereich konzipiert sind, sind mit Taschen, Netze oder herausnehmbaren Korb ausgestattet. Daher ist der tägliche Einkauf problemlos durchführbar.

Niemand muss denken, dass der Weg zum nächsten Laden oder Supermarkt zu lang ist. Das stellt sich als kein Problem heraus, denn standardisierte Rollator haben einen integrierten Sitz, auf dem sich die Benutzer platzieren und ausruhen können, falls gewünscht. Die meisten Rollatoren Typen überzeugen mit einem Gürtel oder einer Rückenstütze, wodurch es noch bequemer wird, auf dem Rücken zu liegen.

Die meisten Rollatoren sind hauptsächlich aus leichten Materialien wie Karbon oder Aluminium gefertigt. Erstens bewegen sie sich leicht und zweitens sind sie, einmal zusammengeklappt, leicht zu transportieren. Es ist also machbar, den Rollator im Kofferraum zu verstauen. Mit einem Rollator erlangt der Benutzer seine Unabhängigkeit wieder. Niemand muss selbst für die Kosten aufkommen. Mithilfe eines ärztlichen Attests übernehmen für einen bestimmten Betrag die gesetzlichen Krankenkassen die Rollator-Anschaffung.

 

 

Auf welche Merkmale muss ich bei einem Kauf eines Gehwagen achten?

 Die Entscheidung zum Kauf einer Gehhilfe ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Unabhängigkeit von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Falls Sie noch nicht über Informationen zu Rollatoren verfügen, ist es lohnenswert, diese im Internet über Produktberichte und Vergleichsseiten zu beschaffen.

Die Wahl des Rollators hängt auch von Ihrer körperlichen Einschränkung ab. Handelt es sich lediglich um eine altersentsprechende Gehbehinderung, dann reicht ein standardisierter Rollator vollkommen aus. Wer jedoch an Multipler Sklerose oder Rheuma leidet, braucht eine spezielle Gehhilfe.

Die an den Griffen angebrachten Bremsgriffe müssen leicht zugänglich sein. Darüber hinaus sollten die Bremsen eine derartige Auslegung haben, damit der Rollator in allen Situationen schnell zum Stillstand kommt und die Feststellbremse im geparkten Zustand eine feste Position hat. Einige billigere Modelle haben schmale Sitze, auf denen eine etwas schwerere Person möglicherweise nicht sehr bequem sitzt.

Ein sehr wichtiges Kriterium ist die Faltmöglichkeit. Ist eher ein einfacher oder doppelter Falt-Rollator notwendig? Der Doppelfalt-Rollator benötigt sehr wenig Lagerplatz. Auch die Faltfunktion muss eine einfache Handhabung ausgezeichnet sein. Es gibt immer wieder Fälle, in denen es schnell mit dem Falten gehen muss. Eine komplizierte Faltfunktion lässt dies nicht zu.

Ferner kommen die Benutzer nicht immer in der Taghelligkeit nach Hause. Ein Rollator muss aus Sicherheitsgründen für Dunkelstunden mit Reflektoren ausgestattet sein. Einige Rollatoren verfügen sogar über LED-Leuchten, die Licht im Dunkeln spenden.
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Wenn Sie einen Stock zusätzlich zu Ihrem Gehwagen benutzen möchten, z.B. um Besorgungen zu erledigen, sollte Ihr Rollator mit einem Stockhalter ausgestattet sein.
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Was muss ich bei der Verwendung eines Gehwagen beachten?

Wer sich für einen Rollator entscheidet und meint, damit sofort losfahren zu können, ist es nicht richtig. Insbesondere diejenigen, die sich mit einer Gehbehinderung herumschlagen müssen, brauchen die Eingewöhnungszeit und müssen sich zunächst an ihren Bewegungen gewöhnen und ihre Koordination richtig einschätzen. Es ist für den Benutzer empfehlenswert, den Rollator im Bereich der Funktionen und der Reaktionen auf jeweilige Situationen kennenzulernen. Der Trainingsbereich sollte zunächst die eigenen vier Wände sein und dann erst auf einem Bürgersteig im Außenbereich.

Das Gehen erfordert ein gewisses Maß an Körperhaltung. Der Rollator sollte eine Stütze für das Gehen sein. So ist es ratsam, dass der Benutzer eine aufrechte Haltung im Umgang mit dem Rollator einnimmt.

Letztlich sind die Bremsen nicht außer Acht zu lassen. An den Griffen befinden sich die Bremsgriffe. Es ist auch wichtig, die Funktion der Bremsen zu testen, um die Höhe der Bremskraft zu bestimmen. Ein weiterer Punkt ist es, sich auf die Gehhilfe zu setzen, um eine Pause zu machen. Die Feststellbremse muss unbedingt eingestellt werden. Sie können auch das Sitzen mit angezogener Handbremse üben. Wenn Sie öfter mit dem Bus reisen, ist es ratsam, den Hintereingang zu benutzen, da er im Allgemeinen niedriger und für Menschen mit Behinderungen zu Fuß leichter zu benutzen ist. Wer mit dem Bus fährt, muss den Rollator mit der Feststellbremse sichern.